Mein Raumhüter-Kurs wirft einige Fragen auf: Wie kann ich meinen Raum hüten? Was ist überhaupt mein Raum? Grenze ich mich ab oder sind wir nicht doch alle eins? Diese und andere Fragen darf dieser Beitrag beantworten – um dabei vielleicht auch neue Fragen aufzuwerfen.
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Was ist mein Raum?
Dein Raum ist riesig! Er teilt sich in verschiedene Unterräume und ist doch eins. Lass uns tiefer blicken:
Mein Körper, mein Tempel
Zunächst ist dein Körper ein sehr offensichtlicher, manifester, also grobstofflicher Raum. Dieser Raum endet an deiner Haut und nimmt im Inneren verschiedene Gewebe, Organe und andere Strukturen ein. In diesem körperlichen Raum hat dein Seelenaspekt in dieser Inkarnation Platz genommen, um die Welt zu erfahren. Auf körperlicher Ebene geschieht dies mit unseren Sinnen: fühlen, schmecken, riechen, hören und sehen.
Der Verstandesraum
Als weiteren Raum können wir deinen Verstand betrachten. Dieser ist oft in eigenen Räumen unterwegs: Aus den Erfahrungen des Vergangenheitsraums ist er gerne im Zukunftsraum und ignoriert dabei nicht selten den Gegenwartsraum. Er ist der Problemlöser, der Analytiker – dein Rechenzentrum, sozusagen, dein Serverraum.
Der Gefühlsraum
Dann gibt es da noch weniger greifbare Räume, wie deinen Gefühlsraum. Trauer und Freude, Liebe und Kälte, Zorn und Lebensfreude – all dies und mehr spielt sich in diesem Raum ab.
Der energetische Raum
Du hast in und um deinen physischen Raum auch einen energetischen. Deine Aura, deine Chakren, aber auch energetische Wurzeln deiner Gedanken und Gefühle sowie die Energien, die sie hinterlassen, zählen dazu.

All deine Räume sind eins
All diese Räume lassen sich nur schwer einzeln betrachten, denn sie gehören zusammen, beeinflussen einander oft mehr, als wir meinen. So kann ich mental noch so gut gelaunt sein – wenn ich mich auf körperlicher Ebene verletze, so beeinflusst das meine Laune in niedrigschwingendere Bereiche, und dabei wird schon sichtbar, dass auch mein energetischer Raum beeinträchtigt werden kann. Andersrum kann ich körperlich sehr fit sein, doch bei Liebeskummer oder Ärger in der Arbeit können körperliche Auswirkungen wie Kopfschmerzen, Herzrasen oder anderes Unwohlsein die Folge sein.
Es ist also nicht möglich, jeden Raum nur für sich zu betrachten. Hinzu kommt: Durch die Rollen, die wir im Alltag einnehmen, öffnen wir noch mehr Räume. Da wäre der berufliche Raum: du bist beispielsweise im Büro oder im Friseursalon tätig – ein weiterer Raum, der dich und den du beeinflussen kannst. Zuhause bist du Familienoberhaupt oder auch Single und damit gibt es einen weiteren Raum. Im Freundeskreis eröffnet sich wieder einer und so weiter – es gibt so viele Räume, in denen du dich bewegst.
Das Ganze wird noch komplexer, wenn wir bedenken, dass unsere Räume eben nicht getrennt von den Räumen unserer Mitmenschen sind. Wir sind alle eins, auch wenn wir uns auf grobstofflicher Ebene getrennt voneinander in unseren Körperräumen bewegen. Im energetischen, also feinstofflichen Raum vermischen wir uns mehr, als wir uns oft vorstellen können. Vielleicht sagen dir die Begriffe “kollektives Unterbewusstes” oder “morphisches Feld” etwas. Das Gefühl, dass “etwas in der Luft liegt”, kennst du ganz sicher. Beispielsweise betrittst du einen Raum und fühlst dich sofort unwohl – obwohl du mit guter Laune angekommen bist. Dann liegt da etwas Schweres in der Luft, vielleicht eine Energie des Streits oder des Unwohlseins, die auf dich und deinen individuellen Raum übergehen kann.

Meinen Raum erkennen
Diese ganzen Räume können dafür sorgen, dass uns schwindelig wird: da ist dieser Raum, da jener, einen kollektiven gibt es auch noch. Wie können wir erkennen, wo wir aufhören und andere anfangen? Gerade für (hoch-)sensible Menschen ist es oft schwer, sich von anderen Gefühlsräumen oder energetischen Räumen abzugrenzen und bei sich zu bleiben.
Dafür ist es wichtig, erst mal sich selbst (wieder) spüren zu lernen. Und dafür dürfen wir in die Stille gehen und in uns lauschen. Ganz tief, ganz aufmerksam. Einfach ist das nicht: in einer Zeit, die laut und schnell zu sein scheint, haben viele Menschen keine Zeit oder innerliche Ruhe für die Stille, die auch mal unangenehm werden kann. Wem begegne ich da? Bin ich der oder die, die ich denke zu sein? Wohin mit den Gefühlen, die in der Stille aufkommen können?

Meinen Raum hüten
Wenn wir erkannt haben, wo wir enden und andere anfangen, haben wir Gelegenheit, unseren eigenen Raum zu hüten. Wir werden uns gewahr, dass wir alle eins sind – mit allen Lebewesen auf der Erde, und dass wir doch ein Ich haben und haben dürfen. Dass wir richtig sind in unserem Raum, richtig hier auf der Erde, richtig im Hier und Jetzt – genau so, wie wir eben sind.
Und dann geht es darum, all diese Erkenntnisse zu vereinen. Nicht nur theoretisch im Verstandesraum, sondern praktisch lebbar für den Alltag. So gelingt es uns, unseren Raum zu hüten. Raum hüten heißt also: wir bleiben bei uns. Bei unseren Wahrheiten. Unseren Erkenntnissen. Und doch sind wir in der Lage, uns weiterzuentwickeln. Neue Räume zu öffnen, zu entdecken und auszufüllen, wenn es stimmig ist für uns. Und andere sein zu lassen – mit ihren Wahrheiten, ihren Erkenntnissen, ihren Entwicklungswegen, ihren Räumen.
Der Raumhüter-Kurs
Der Start eines jeden Mit-Raumhüters in meinem Raumhüter-Kurs ist deshalb, in die Stille zu gehen. Du wirst sanft dorthin geführt – ganz in deinem eigenen Tempo, denn alles kann, nichts muss. Nach der Buchung erhältst du deine erste Impuls-Mail mit der Meditation, die dich in diese Stille, in der du deine Räume entdecken wirst, führt.
Jede weitere Woche folgen neue Impuls-Mails mit Übungen, Meditationen, Kurzgeschichten, Channelings und weiteren Impulsen, die dich mehr und mehr in deine Räume und ins große Ganze führen dürfen. Dabei hast du Mitsprache-Recht – denn es ist vielmehr eine Wegbegleitung als ein klassischer Kurs: Wenn wir uns monatlich online per Videokonferenz treffen, aber auch zwischendurch in unseren Raumhüter-Gruppen bekommst du Gelegenheit, darüber zu sprechen, was dich aktuell bewegt. Darauf gehe ich in den folgenden Impuls-Mails und in unseren Videokonferenzen ein – geführt von der geistigen Welt.
Wenn du fühlst, dass es genau die Begleitung ist, die du gerade brauchst, findest du in diesem Beitrag alle Informationen rund um den Raumhüter-Kurs. Ich freue mich riesig, wenn auch du dabei bist und die Gruppe mit deiner Einzigartigkeit, mit deinen Räumen und mit deinem Sein bereicherst!







