Sakralchakra Teil 2: Blockaden im Sakralchakra

Hallo du wundervolle Seele,

im ersten Teil zum Sakralchakra haben wir uns mit den Besonderheiten, Themen, Aufgaben und der Bedeutung des 2. Chakras beschäftigt. Heute blicken wir auf Disharmonien und energetische Blockaden im Sakralchakra, außerdem schauen wir uns an, wie sich Menschen mit ausgeglichenem Chakra fühlen. Wenn du mehr über deine Chakren wissen möchtest, schau gerne im stetig wachsenden Chakren-Archiv. Und nun: viel Freude beim Lesen!

Disharmonien und Blockaden im Sakralchakra

Wie wir im ersten Teil gesehen haben, sind zwei der Hauptthemen des Sakralchakras, auch Sexualchakra genannt, die kreative Schöperkraft sowie die Lebensfreude. Dementsprechend können Disharmonien dann auftauchen, wenn sich sehr starke emotionale Ereignisse zu überwältigend anfühlen. Auch bei Menschen, die ihre Vergangenheit nicht oder nur unzureichend bewältigen konnten, können energetische Blockaden im Sakralchakra entstehen. Fehlende Zuneigung sowie unzureichende körperliche Nähe, daraus folgend oft unterdrückte Sexualität, aber genauso unterdrückte Gefühle sorgen dafür, dass Energien in diesem zweiten Chakra nicht mehr frei fließen können.

Nicht selten sind die Ursprünge dafür in der Kindheit zu finden: Kinder leben ihre Bedürfnisse und ihren ursprünglichen Selbstausdruck frei aus – bis sie negatives Feedback dazu erhalten: „Das macht man nicht!“, „Sei nicht so sensibel!“ oder „Wie kommst du auf sowas? Pack deine Fantasien weg!“ sind Sätze, die diese Bedürfnisse und diesen Selbstausdruck blockieren können. Doch auch das Ausgelacht-werden durch andere Kinder – etwa wenn ein Kind vor sich hinträumt oder an der Tafel Fehler macht – können bereits energetische Blockaden im Sakralchakra verursachen. Prägende Erlebnisse und fehlende körperliche Nähe und Zärtlichkeit, etwa wenn Eltern nur schwer ihre Liebe durch z. B. Umarmungen zeigen können, sind ebenfalls dafür verantwortlich, wenn die Energie in diesem Chakra nicht frei fließen kann.

Machen Jugendliche in ihrer Pubertät Erfahrungen, die ihre Sexualität unterdrücken, sind Disharmonien ebenfalls wahrscheinlich. So haben Frauen mittlerer und älterer Generationen beispielsweise noch erlebt, dass Eltern oder Großeltern ihre Periode als etwas „Schmutziges“ ansehen, über das nicht geredet wird. Beiden Geschlechtern – jugendlichen Jungen und Mädchen – wurde vielleicht die Selbstentdeckung ihrer Körper schlecht geredet. Diese und ähnliche Erfahrungen sind mit unterdrückter Sexualität gemeint.

Energetische Wurzeln für das emotionale Erleben

Derlei Erfahrungen können die Energie im Sakralchakra blockieren bzw. stagnieren lassen. Dies sind dann die energetischen Wurzeln für:

  • Lustlosigkeit und fehlende Motivation, damit einhergehend oft eine starke Müdigkeit, „Weltschmerz“ oder ein Mangel an Lebensfreude
  • Missfallen an Sexualität, aber auch das komplette Gegenteil, also Zügellosigkeit
  • die eigene Inkarnation wird als freudlos empfunden – zuweilen so sehr, dass Ängste vor Interaktionen mit der Umwelt entstehen können sowie davor, überhaupt weitere Erfahrungen zu sammeln und sich auszuprobieren
  • körperliche Berührungen wie liebevolle Umarmungen können kaum oder gar nicht genossen, Intimität nicht zugelassen werden
  • es fällt schwer oder ist nicht möglich, Emotionen zuzulassen und auszudrücken – oder auch mit Gefühlen anderer angemessen umzugehen

Aus all dem kann folgen, dass sich Betroffene einsam, fremd und nicht lebendig fühlen, als wären sie vom Leben und der Welt abgeschnitten.

Unwohlsein auf körperlicher Ebene

Disharmonien auf dieser energetischen Ebene können sich in körperlichen Unwohlsein in dem das Chakra umgebenden Organen, Geweben und Geflechten zeigen. Wie wir bereits im 1. Teil zum Sakralchakra gesehen haben, ist es energetisch mit dem Wasserhaushalt des Systems und allen fließenden, ausleitenden Körperenergien verbunden. Dementsprechend kann ein energetisches Unwohlsein in den Harn- und inneren Geschlechtsorganen, aber auch mit Zunge und Mund und den körpereigenen Säften entstehen.

Das ausgeglichene Sakralchakra

Menschen mit ausgeglichenem Sakralchakra lieben das Leben und das Sein leidenschaftlich! Sie verspüren eine Lebendigkeit und eine nahezu vibrierende Lebensfreude. Sie können leidenschaftlich ihre Ursprünglichkeit leben und zum Ausdruck bringen. Außerdem …

  • … fühlen sie freudige, kreative und sinnliche Energien,
  • schöpfen aus ihrem Inneren heraus und können so Ideen sowie Projekte neu gestalten,
  • vertrauen ihren Emotionen und fühlen diese auch,
  • geben sich dem Strom des Lebens hin,
  • leben Lust und Genuss in vollem Bewusstsein darüber, was der Körper und die Seele brauchen und sich wünschen,
  • sie können auch mit Gefühlen, die wir eher ungern fühlen – etwa Scham oder Schuld – gut umgehen, ohne sich von ihnen überwältigen zu lassen,
  • leben in tiefer Selbstliebe und -akzeptanz und
  • geben sich ihren eigenen Bedürfnissen authentisch und leidenschaftlich hin.

Diese Menschen sind in der Lage, sich selbst der Welt mitzuteilen – ihr Selbst kreativ zum Ausdruck zu bringen. Sie spüren sich in ihrer Mitte, fühlen eine innere Ausgeglichenheit, und das spiegelt sich auch in harmonischen (Liebes-)Beziehungen wider. Menschen ohne Blockaden im Sakralchakra sind sehr eng mit ihrer Intuition, mit ihrem „Bauchgefühl“, verbunden und vertrauen diesem. Sie pflegen harmonisch-reine Verbindungen nicht nur mit anderen Menschen, sondern auch zu ihrem eigenen Geist und Körper. Dementsprechend erspüren sie ihre Bedürfnisse und erfüllen sie ganz selbstverständlich.

Eltern mit ausgeglichenem Sakralchakra fühlen sich oft sicher in ihrer Elternrolle. Sie anerkennen kindliche Emotionen und Bedürfnisse und können sehr gut mit ihnen umgehen, da sie diese auch in sich selbst integriert haben. Daraus kann oft eine sehr gesunde Beziehung zu den eigenen Kindern erwachsen.

Hast du noch Blockaden im Sakralchakra?

In der dir jetzt vorliegenden Gegenüberstellung, was Blockaden im Sakralchakra bewirken und wie sich ein ausgeglichenes 2. Chakra auswirkt, kannst du bei dir schon gut reinspüren: Lässt dein Sexualchakra die Energien frei fließen oder hast du den Eindruck, als würden Disharmonien deine kreative Schöpferkraft und das Ausleben deiner Sinnlichkeit beeinträchtigen? Im dritten und letzten Teil erhältst du einen kleinen Selbsttest, außerdem Möglichkeiten, die dich beim Harmonisieren deines Sakralchakras unterstützen.

Möchtest du darauf nicht warten und Unterstützung nutzen, dann schau dir meine Informationen zur Chakrenharmonisierung gerne mal an. Sind Fragen entstanden, kannst du unkompliziert Kontakt zu mir aufnehmen. Ich freue mich riesig auf den Kontakt mit dir und deine Kommentare,

alles Liebe,
deine Emmie

Emmie

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