Um den 20. März herum ist offiziell Frühlingsanfang – also wird es auch Zeit für den Frühjahrsputz. Nach der dunklen Jahreszeit verspüren viele Menschen das Bedürfnis, ihre Räumlichkeiten gründlich zu reinigen und die dunkle Jahreszeit mit Staubtuch, aber auch energetisch abzuwaschen. So gelingt es der Sonne, mit voller Kraft in die Häuser und Wohnungen zu strömen. Deshalb geht es im heutigen Beitrag darum, wie du dem Licht den Weg frei machst und den energetischen Frühjahrsputz angehen kannst.
Klassischer Frühjahrsputz mit Wasser und Staubtuch
Tatsächlich kann der Griff zum Staubtuch bereits erste unerwünschte Energien beiseite wischen: die energetische Reinigung deiner Räume darf gerne physisch beginnen. Salzwasser ist dafür eine zweifach gute Wahl: dieses natürliche Reinigungsmittel kann für den physischen Hausputz eingesetzt werden, da es Bakterien abtötet, Flecken auflöst und Kalk entfernt. Löse das Salz einfach in warmem Wasser auf und nutze dieses Salzwasser zum Putzen. Es kann aber auch zur energetischen Hausreinigung verwendet werden: Salzwasser kann Räume von niedrigschwingenden Energien befreien. Verwende dafür einen Eimer mit Wasser und einer Handvoll Salz, um die Flächen abzuwischen.

Achtung: Wendest du das Salzwasser zur energetischen Reinigung an, verwende es anschließend nicht mehr, denn es kann mit niedrigschwingenden oder Fremdenergien belastet sein. Entsorge es nach der Nutzung bitte außerhalb deines Hauses.
Frühjahrsputz mit Feuer und Rauch: Räuchern
Das energetische Klären und Reinigen mit Räucherwerk hat eine lange Tradition – es gehört zu den ältesten und bekanntesten Methoden. Bestimmte Kräuter und Harze haben die Fähigkeit, unangenehme, stagnierende Energien zu klären und für eine frische Atmosphäre zu sorgen. Ein paar Dinge gehören dafür auf deine Einkaufsliste:
- Räucherkohle: Achte bitte auf hochwertige Qualität, andernfalls entwickelt die Kohle einen starken Eigengeruch.
- Räuchergefäß: Dein Räuchergefäß sollte natürlich feuerfest sein. Es gibt spezielle Räucherschalen und -pfannen, es kann aber auch ein altes Keramikgefäß sein.
- Räuchersand: Quarzsand ist ideal zum Räuchern – natürlich nicht aus einem verschmutzten Sandkasten, sondern energetisch reiner Sand. Der Räuchersand sorgt für ein gleichmäßiges Abbrennen der Kohle und schützt dein Räuchergefäß vor direkter Hitze.
- Außerdem: Damit du die glühende Kohle sicher greifen kannst, brauchst du eine Kohlezange; zum Anzünden außerdem ein Feuerzeug.
Und das Wichtigste: passendes Räucherwerk. Es muss übrigens kein Palo Santo oder weißer Salbei sein, heimische Kräuter und Harze tun es genauso und sind oft ressourcenschonender. Nimm bitte Rücksicht auf die feinen Nasen von Kindern und Haustieren, die mit dir leben – falls Räuchern nicht infrage kommt, folgen gleich weitere Ideen.
Räuchern: so funktioniert’s
Nachdem du dein Räuchergefäß mit etwas Sand gefüllt hast, greifst du die Kohle mit der Zange und zündest sie mit einem Feuerzeug an, bis sie glüht und sich eine weiße Ascheschicht gebildet hat. Die durchgeglühte Kohle platzierst du vorsichtig auf dem Sand in deinem Gefäß. Nun legst du eine kleine Menge deines Räucherwerks auf. Da es um den entstehenden Rauch geht, genügt wirklich eine Prise – weniger ist hier mehr.
Zu Beginn deines Räucherrituals schließt du bitte alle Türen und Fenster, sodass sich Rauch und Energien in den Räumen halten. Nimm nun dein Räuchergefäß und gehe durch die Räume – achte besonders auf die Ecken, öffne aber gerne auch die Schränke, sodass der Rauch alles erfasst. Hast du alles durchgeräuchert, stelle dein Räuchergefäß sicher ab, damit die Räucherkohle gefahrlos ausglühen kann. Öffne nun alle Fenster und lüfte richtig gut durch. Die frische Luft transportiert alle unerwünschten Energien mit dem Rauch nach draußen.

Energetischer Frühjahrsputz mit Gebeten, Mantras und Farben
Ist der Frühjahrsputz mit Räucherwerk nicht das, was dich anspricht, oder aus irgendwelchen Gründen nicht möglich, so gibt es Alternativen – nämlich die Arbeit mit Gebeten, Mantras und Farben. So ist es möglich, dass du dir ein persönliches Symbol channeln lässt, dass dich beim energetischen Frühjahrsputz unterstützen kann. Auch Wesen aus der lichtvollen geistigen Welt unterstützen uns gerne. Ich persönlich nutze ein Mix aus allem genannten:
Zunächst räuchere ich mit heimischen Kräutern und Harzen. Dazu bitte ich Erzengel Michael und andere Wesen der lichtvollen geistigen Welt um Unterstützung beim Klären und Reinigen der Räume. Habe ich das Gefühl, in einigen Raumecken darf noch nachgebessert werden, so gebe ich etwas Salz dahin und lasse es über Nacht liegen. Salz absorbiert Energien sehr kraftvoll. Am Morgen wird es einfach entsorgt.
Gerne lade ich auch Meister Saint Germain ein, die energetische Reinigung mit seiner violetten Flamme zu unterstützen. Diese Flamme hat nicht nur die Kraft, Energien zu klären, sondern transformiert diese auch.
Zum Abschluss: Räume energetisieren
Das Reinigen, Klären und Schützen der Räume beim energetischen Frühjahrsputz ist getan – nun fehlt noch die Energetisierung. Auch dabei lasse ich mich gerne von der geistigen Welt beraten und unterstützen: für einige Räume sind Symbole oder Farben ideal, es kann aber auch eine energetische Anwendung sinnvoll sein – oder eine Kombination aus all dem. Je nach Raum können dabei unterschiedliche Energien unterstützend wirken: im Home-Office beispielsweise sind klare, konzentrierte Energien besser aufgehoben als im Schlafzimmer, wo Ruhe und Frieden vorherrschen dürfen. Weitere Informationen zum Thema Raumenergetik habe ich an dieser Stelle für dich aufbereitet.

Mit derlei bewussten Handlungen gelingt es uns, Orte der Klarheit, der hochschwingenden Energie und des Friedens zu kreieren – so wird das eigene Zuhause zum eigenen Kraftort, das Büro zu einem Ort der Produktivität oder das Atelier zu einem Kreativitätsbooster.
Welche Rituale nutzt du zum energetischen Frühjahrsputz? Berichte gerne von deinen Erfahrungen in den Kommentaren und inspiriere andere Leser mit deinen Ideen!
Alles Liebe,
deine Emmie






