Energielecks aufspüren & schließen: so hütest du deine Kraft im Alltag

„Ich bin ständig so müde, obwohl ich genug schlafe“, ist einer der Sätze, die ich aktuell sehr häufig höre. Viele fühlen sich derzeit bereits morgens müde – und abends richtig ausgelaugt, wenngleich der Tag nicht außergewöhnlich anstrengend war. Oft liegt das an sogenannten Energielecks, die durch Unbewusstsein entstehen können. Energiearbeit kann hier helfen – bewusstes Handeln ebenfalls; perfekt ist ein Mix aus beidem. In jedem Fall darf es sich darum drehen, die vorhandene Energie besser zu halten, sodass deine wertvolle Lebensenergie nicht einfach gefühlt „ausläuft“. Tipps und Strategien gegen Energielecks gucken wir uns im heutigen Blogbeitrag an.

Daran erkennst du Energielecks

Du fühlst dich dauermüde – egal, ob du vier oder neun Stunden Schlaf hattest. Es fällt dir unfassbar schwer, dich zu konzentrieren. Emotional scheinst du auch nicht auf der Höhe zu sein: du fühlst dich dünnhäutiger als gewöhnlich. Das kann dazu führen, dass du schnell wütend oder traurig wirst. Insgesamt scheint dir alles zu anstrengend, du bist lustlos und willst dich am liebsten verkriechen.

Dein Energiefeld kannst du dir ein bisschen wie ein Gefäß vorstellen: sind Risse in diesem Gefäß, kannst du noch so viel Licht und Energie hineinfüllen – es wird weiterhin Energie abfließen. Es gibt einige Energieräuber, die diesen Abfluss massiv beschleunigen können.

Die häufigsten Energieräuber

  • Überlastung durch Multitasking: Ständig müssen wir erreichbar sein und jonglieren mit mindestens drei Dingen gleichzeitig. Müssen wir wirklich erreichbar sein? Und wäre es nicht schonender, eines nach dem anderen zu erledigen? – Diese Multitasking-Falle und mentale Überforderung frisst riesige Löcher in dein Energiefeld. Wie du weißt, folgt Energie der Aufmerksamkeit. Wenn du deine Aufmerksamkeit aber auf drei Sachen gleichzeitig zerstreust, ist sie nirgendwo so richtig und überall ein bisschen – deine Kraft verpufft einfach.
  • Die Geschichten des Verstandes: Die meisten von uns haben einen gigantischen Kinosaal im Kopf. Der Verstand dröselt längst vergangene Situation immer wieder neu auf und/ oder reist bereits jetzt in eine fiktive Zukunft, die so vielleicht nie eintreten wird. Da wird gegrübelt und sich gesorgt – um Dinge, die längst geschehen sind oder gar nicht eintreten werden. Wir können uns da richtig schön reinsteigern und reagieren zuweilen sehr stark emotional auf das Verhalten anderer Menschen. „Hätte ich doch nur anders reagiert! Diese Frau treibt mich mit ihren ständigen Vorwürfen/ Fragen/ was auch immer in den Wahnsinn!“ – so oder so ähnlich kann ein abendfüllendes Programm des Verstandes aussehen. Dabei ziehst du dir selbst Energie aus deinem Feld und lässt sie einer anderen Person zukommen, über die du nachgrübelst.
  • Ja-Sagen lässt Grenzen verschwimmen: „Kannst du mal schnell …“ – „Ja, sofort.“ Ein Dialog, wie er jeden Tag überall auf der Welt vorkommt. Und klar: wir können sicher mal kurz. Aber anstatt zügig „Ja, sofort“ zu antworten, dürfen wir erst mal kurz in uns gehen: Passt es jetzt gerade? Will ich das überhaupt machen? Gibt es keine Alternative? – Wenn ich gerade mit dem Schreiben dieses Blogbeitrags beschäftigt bin und mein Mann würde reinkommen mit einem „Kannst du mal kurz dieses oder jenes machen?“ könnte ich direkt aufspringen – dann würde ich aber meinen Fokus verlieren und das, worum mich mein Mann bittet, auch nur schnell abhaken, weil ich eigentlich gerade mit diesem Blogbeitrag beschäftigt bin. Ich kann auch sagen: „Später kann ich dir gern helfen“. Oder: „Nein.“ Rechtfertigen muss ich mich dafür nicht. Es reicht, zu wissen, dass ein Nein zu jemand anderem ein Ja zu mir selbst ist: Ja, ich bleibe jetzt bei mir. Ja, ich bleibe in meiner Energie.
  • Den Körper (be-)achten: Dieses Ja zu dir selbst darf bitte auch deinen Körper einschließen. Mache regelmäßig echte Pausen. Damit ist nicht gemeint, in fünf Minuten Messenger-Nachrichten zu beantworten oder auf Facebook rumzuscrollen. Sondern so richtig Pause: einfach nichts tun. Oder bewusst atmen. Oder erden. Aber eben nicht, sich mit Reizen zu überfluten. Ernähre dich gesund und ausgewogen. Das heißt nicht, dass du dir nie wieder eine Pizza oder einen Burger gönnen darfst. Aber insgesamt darf deine Bilanz eben stimmen. Und reduziere die ständigen Reize wie soziale Netzwerke, YouTube-Gescrolle oder sich mit Nachrichten-Sendungen überfrachten. Der fiese Mix aus zu wenigen echten Pausen, dauerhaft schlechter Ernährung und der Reizüberflutung sorgt dafür, dass dein Nerven- und Energiesystem im Alarmmodus bleiben, sodass du keine Reserven aufbauen oder verlorene Energie neu auffüllen kannst.

Energieabfluss stoppen: 4 Tipps zum Schließen deiner Energielecks

Es gibt einige Sofort-Maßnahmen, die du unternehmen kannst, um deine Energielecks zu schließen:

  • Bewusst sein: Nimm dir mehrmals am Tag Gelegenheiten von nur wenigen Minuten, um dich zu fragen: Wo bis du gerade mit deiner Aufmerksamkeit?
  • Bewusst schweigen: Prüfe vor Kommunikationen – digital oder analog -, ob das jetzt wirklich Relevanz hat. Musst du zusammen mit deiner Kollegin wirklich besprechen, wie schrecklich die Schuhe von Frau Müller sind? Musst du jetzt wirklich auf den unnötigen Kommentar dort auf Facebook eingehen?
  • Bewusst offline: Gönne deinem Geist Bildschirm-freie Zeit – Handy weg, PC aus und Stecker vom TV ziehen. Guck doch stattdessen etwas in der Gegend herum – wann hast du das letzte Mal einen Baum richtig angeschaut?
  • Bewusst priorisieren: Erlaube auch deinem Biorhythmus, einfach zu sein. Dafür erledigst du Wichtiges, wenn du spürst, dass dein Energielevel hoch ist, und machst richtige Nichtstun-Ruhepausen, wenn es abgeflaut ist.

Energiearbeit: Verantwortung für deinen Raum übernehmen

Der erste Schritt in der Energiearbeit und damit im Beseitigen von Energielecks ist es, Verantwortung für deinen eigenen Raum zu übernehmen. Erkenne bewusst, wo deine persönlichen Energielecks sind, sodass du Gegenmaßnahmen ergreifen kannst.

Wenn du Unterstützung dabei suchst, Verantwortung für dein Feld zu übernehmen, wirf gerne einen Blick auf die Kurse Resonanz.Raum und Raumhüter! Im Resonanz.Raum widmen wir uns genau diesen Themen: Wie halten wir unser Gefäß stabil und wie füllen wir es mit frischer Kraft? In gut verdaulichen Häppchen lernst du hier mehr über Energiearbeit. Im Raumhüter-Kurs bekommst du das volle Energie-Programm und lernst nicht nur, deinen Raum wahrzunehmen, sondern auch, ihn zu halten und zu hüten.

Alles Liebe,
deine Emmie

Emmie

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