3. Teil: Sakralchakra aktivieren & harmonisieren

Wir kommen zum dritten und letzten Teil zum Sakralchakra: haben wir uns im ersten Teil den Themen dieses Chakras und im zweiten Teil etwaigen Blockaden gewidmet, darf es nun an den Ausgleich gehen. Durch einen kleinen Selbsttest kannst du prüfen, wie es um dein Sakralchakra steht, anschließend mache ich dir einige Vorschläge, die dich dabei unterstützen können, dein zweites Chakra zu aktivieren und zu harmonisieren.

Sakralchakra aktivieren: der Selbsttest

Die folgenden Fragen dürfen dich dabei unterstützen, herauszufinden, ob Blockaden oder Disharmonien den Fluss deines Sakralchakras womöglich stören. Es ist ganz einfach: je häufiger du mit Ja antworten kannst, umso weniger Handlungsbedarf besteht.

  • Bist du gut in der Lage, deine eigenen Gefühle und Bedürfnisse zu spüren?
  • Kannst du deine Gefühle und Bedürfnisse frei ausdrücken, ohne dich zurückzunehmen?
  • Tust du dir mit regelmäßigen Genusszeiten öfter mal was Gutes?
  • Würdest du dich als kreativ bezeichnen? – Damit ist nicht nur gemeint, ob du gut malen kannst. Vielmehr: kannst du dich künstlerisch ausdrücken und fühlst du dich im schöpferischen Fluss? Also würdest du dich als jemanden bezeichnen, der Neues erschaffen kann?
  • Bist du flexibel? Also in der Lage, neue Ideen zuzulassen und/ oder dich spontan umzuentscheiden?
  • Bist du körperlich deinem Alter entsprechend beweglich?
  • Nimmst du deinen eigenen Körper an? Kannst du ihn als sinnlich und lustvoll wahrnehmen auch abseits sexueller Handlungen?
  • Würdest du dein Sexualleben als erfüllt bezeichnen?
  • Kannst du dich gut fallenlassen? Diese Frage meint auch, aber nicht nur den intimen bzw. sexuellen Bereich.
  • Bist du in der Lage, bei Intimitäten auszudrücken, was dir gefällt?
  • Würdest du dein Leben als freudvoll bezeichnen und lässt du Spiel und Spaß auch mal zu?
  • Gelingt es dir, frei und gelassen mit deinem körperlichen Ausdruck umzugehen? Gemeint sind sowohl Intimität und Lust als auch kreativer Ausdruck wie Tanzen oder Singen.
  • Kannst du Entscheidungen aus dem Bauch heraus treffen und somit spontan und intuitiv handeln, ohne alles durchzuplanen?
  • Kannst du Freude und Verbundenheit auch ohne Stimuli wie Alkohol, Drogen, Sex oder wilde Parties empfinden?
  • Fühlst du dich auch dann lebendig und lebensfreudig, wenn es gerade ruhiger ist? Also kommt dein Leben ohne ständige Action gut aus?
  • Würdest du dich als emotional unabhängig bezeichnen? Das bedeutet: du bist weder übermäßig anhänglich noch eifersüchtig oder vermisst andere Menschen extrem.
  • Bist du in der Lage, gesunde Grenzen zu setzen?
  • Würdest du sagen, dass du dir selbst ohne ständige Bestätigung durch andere Menschen genug bist?
  • Kannst du dich dem Fluss des Lebens entspannt hingeben?
  • Als Frau: Bist du weitestgehend symptomfrei während deiner Periode oder in den Wechseljahren? I Als Mann: Bist du in der Lage, entspannt mit Frauen umzugehen, wenn diese ihre Periode haben?

Sakralchakra aktivieren & harmonisieren: so geht’s

Die Arbeit an unseren Chakras darf – wie jede andere spirituelle Arbeit – gerne ganzheitlich gesehen werden: werden Körper, Geist und Seele einbezogen, erzielst du die besten und damit nachhaltigsten Ergebnisse. Der Humanenergetiker deines Vertrauens kann dir mit Energiearbeit helfen, deine Selbstheilungskräfte zu aktiveren. Doch auch außerhalb etwaiger Energieanwendungen kannst du aktiv werden – dafür erhältst du im Folgenden einige Anregungen.

Aktiv werden

Alles beginnt mit unserem Atem: um den Energiefluss in deinem Sakralchakra zu stimulieren und zu harmonisieren, kannst du tief in deinen Bauch einatmen und deinen Atem dabei beobachten. Das holt dich nicht nur ins Hier und Jetzt zurück, sondern dein Atem ist auch direkt mit deinen Emotionen und deiner Kreativität verbunden.

Apropos Kreativität: um dein Sakralchakra zu aktivieren, ist das kreative Ausleben perfekt! Nutze alles, was den schöpferischen Fluss anregen kann:

  • Tanze! Klar, Standardtänze in der Tanzschule sind fein, aber besonders, wenn du frei und intuitiv tanzt, regst du den Energiefluss deines Sakralchakras an.
  • Höre oder mache Musik. Das lässt sich prima mit dem Tanzen verbinden. Töne oder singe doch mal mit, wenn du tanzt. Klappt übrigens auch prima zusammen mit anderen kreativen Prozessen: wenn ich koche, läuft dabei ziemlich laut Musik und meine Beine bewegen sich wie von selbst, während ich lauthals mitsinge. Kochen und backen sind übrigens auch kreative Schaffensprozesse.
  • Male, zeichne, töpfere – fertige etwas mit deinen Händen.
  • Schreiben ist ebenfalls wunderbar, um dein Sakralchakra zu aktivieren. Ob du Tagebuch führst, Gedichte oder Geschichten erfindest oder einfach intuitiv schreiben möchtest: das, was dich anspricht, ist genau richtig für dich!

Auch alle Aktivitäten, die mit Wasser zu tun haben, können dein Sakralchakra aktivieren: sei es die Dusche oder ein Vollbad in der Wanne, schwimmen oder einfach der Aufenthalt an Gewässern wie Seen, Flüssen oder am Meer.

Hilfsmittel fürs Sakralchakra

Wenn du demnächst singend durch deine Küche tanzt, während du kochst, kannst du Nahrungsmittel verarbeiten, die den Energiefluss in deinem Sakralchakra unterstützen können: reinigende Früchte (süße Äpfel, Birnen, Pfirsiche, Aprikosen, Melone, Orange, Mango, Granatapfel, Erdbeeren, Feigen, Weintrauben, Ananas), entwässernde Gemüse & Salate (Kresse, Spinat, Tomaten, Gurke, Rucola, Radicchio, Grüner Salat, Brennnessel), entschlackende Getränke (Wasser, Fruchtsaft, Tee aus Brombeerblättern, Himbeerblättern, Birke, Löwenzahn), reinigungsfördernde Gewürze (Bertramwurzel), flüssigkeitsreiche und orangefarbene Lebensmittel (Süßkartoffeln, Kürbis, Karotten, Kokusnusswasser, Fisch [symbolisiert Wasserelement]).

Daneben unterstützen Edelsteine, die du während der Meditation nutzt oder einfach bei dir führst, Aromen und Räucherstoffe:

  • Edelsteine: Oranger Beryll, Oranger Jaspis, Karneol, Citrin
  • Aromen: Ylang-Ylang, Sandelholz, Orange, Myrrhe, Vanille, Bitterorange, Pfeffer (ätherische Öle in Trägeröl können unterm Bauchbereich aufgetragen werden)
  • Räucherwerke: Vanille, Tolu, Styrax, Rosenholz, Benzoe, Angelikawurzel, Sandelholz, Myrrhe, Weihrauch, Drachenblut

Sakralchakra-Übungen für zuhause

Wende die Meditationen und Affirmationen, die dein Energetiker individuell für dich ausgearbeitet hat, regelmäßig an. So wirst du in die Tiefe geführt und kannst das, was die Blockaden in deinem Sakralchakra verursacht, nachhaltig aufarbeiten. Yoga-Übungen wie der Schmetterling (Baddha Konasana) oder die Taube (Eka Pada Rajakapotasana) sind eine wunderbare Ergänzung: sie öffnen den Hüftbereich und bringen die Energie wieder ins Fließen.

Magst du es körperlicher, so gönne dir hin und wieder Massagen. Sie helfen dir, mit der Außenwelt in Kontakt zu treten und eine sinnliche Form der Körperarbeit zu genießen. Magst du den Kontakt zur Außenwelt derzeit nur bedingt, lassen sich Ölmassagen auch zuhause anwenden – so gelingt es dir, dich dem körperlichen Genuss hinzugeben.

Trinke viel Wasser, denn Wasser unterstützt Energien grundsätzlich dabei, in den Fluss zu kommen und alten energetischen Ballast auszuspülen. Um sinnliches Erleben zu vertiefen, kannst du Achtsamkeitsübungen für dein Körperbewusstsein in deinen Alltag integrieren, etwa beim Essen.

Sakralchakra aktivieren – mit oder ohne Unterstützung

Du siehst: du kannst vieles alleine tun, um die Energien in deinem Sakralchakra frei fließen zu lassen. Hast du das Gefühl, du kommst irgendwo nicht weiter, spürst du Unsicherheiten oder möchtest du einfach nicht allein daran arbeiten, melde dich gerne bei mir. Mit gezielter Chakren-Aktivierung oder Energien wie Yamura bringen wir dein Energiesystem gemeinsam wieder in Schwung!

Alles Liebe,
deine Emmie

Emmie

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